Gedanken zum Thema Waldgärten in der aktuellen Ausgabe der Oya [51]

Die aktuelle Ausgabe 51 der Zweitschrift Oya mit dem Titel “Garten Erde“ beleuchtet das Thema der Waldgärten näher.

Am Anfang war die Esskastanie:

Florian Hurtig schreibt über die Geschichte des Ackerbaus in Japan und Europa und dem damals überall verbreiteten Waldgärten. Insbesondere diverse Nussarten wie Esskastanie, Walnuss oder Haselnuss waren und sind in diesen Systemen von Bedeutung.
Er zeigt, wie die aktuell praktizierte Monokultur uns unserer Zukunft beraubt und dass die vielfältigen Techniken der kleinbäuerlichen Polykulturen eine flexible Antwort auf aktuelle Umweltproblematiken sein können.

Die Wüstengärtnerin:

Seit ihrer Jugend trägt Johanna Häger den Traum einer gelingenden Gemeinschaft, jenseits und trotz kapitalistischer Gesellschaftsstrukturen mit sich und Arbeit an seiner Umsetzung auf ihrem Permakultur-Hof in der Uckermark. Die Bedürfnisse der Menschen dienen dabei zur Orientierung.
Johanna bezeichnet sich selbst als Wüstengärtnerin. Ihr Hof glich vor 11 Jahren, als sie sich hier niederlies, einer durch monokulturelle Landwirtschaft verursachten Wüste. Seitdem gestaltet sie auf Teilen des Geländes und weiteren Flächen im Umkreis verschiedene Formen von Waldgärten. Auch eine Gemüsegärtnerei ist inzwischen hinzugekommen. Der Aufbau und die Pflege solcher komplexen Systeme veranlassen die Gemeinschaft in langen Zeiträumen zu denken, da die Entwicklung die nächsten Generation mit einschließt.